Der bundesweite Stillstand beim Ausbau eines flächendeckenden Ladesäulennetzes für vollelektrische Fahrzeuge ist nicht nur ein Risiko für Klima und Umwelt, sondern gefährdet auch
die langfristigen Überlebenschancen der deutschen Automobilindustrie. In Deutschland gibt es gegenwärtig keinen ausreichenden Markt für vollelektrische Autos. Dagegen führt ein weltweiter
Boom insbesondere durch neue US-amerikanische und chinesische Automobilhersteller zu einer massiven Verschiebung des Marktes, weg aus Deutschland. Der Ankaufanreiz der Bundesregierung
erfüllt leider nicht die Erwartungen und führt nicht dazu, dass deutsche Kunden ein vollelektrisches Auto erwerben.

 

 

„Warum ist das so?“ haben sich die Experten der Kommission Verkehr der Jungen Union Köln gefragt. Gero Fürstenberg, stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union Köln, erklärt: „Solange
es keine ausreichenden städtischen Lademöglichkeiten für vollelektrische Fahrzeuge gibt, werden keine gekauft. Ein potentieller Interessent, der in Humbold-Gremberg im dritten Stock wohnt, hat
keine Möglichkeit sein E-Auto verlässlich jeden Tag laden zu können. Sein Parkplatz ist die Straße, jeden Tag an einem anderen Ort.“ Um dieses Problem zu lösen, schlägt die Junge Union Köln vor, ein kommunales Förderprogramm ins Leben zu rufen. Es sollen tausend individualisierte, feste Parkplätze für die Erwerber von vollelektrischen Fahrzeugen in der Nähe ihres Wohnortes eingerichtet werden. Diese Parkplätze sollen mit Hilfe der RheinEnergie eine Ladestation für den PKW bekommen. Nach diesen zwei Jahren wird aus dem individualisierten wieder ein öffentlicher E-Parkplatz – kostenlos. Fürstenberg führt fort: „So führen wir E-Auto und Ladesäule zusammen. Die Stadt gewinnt nachhaltige emissionslose Fortbewegung und die deutschen Automobilhersteller gewinnen einen Heimatmarkt für E-Mobility. Nach den zwei Jahren besitzt die Stadt Köln mindestens tausend E-Parkplätze.“

 

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