Jung-Politiker der CDU und Jungen Union aus den rechtsrheinischen Stadtbezirken fordern gemeinsam die Untertunnelung des Rheins – jetzt!

Während endlich die Ost-West Trasse in Köln diskutiert wird, sagen die Jungpolitiker der rechtsrheinischen CDU/Jungen Union Susanne Schenker, Gero Fürstenberg, Thorsten Frenser, Matthias Imiolczyk und Dominik Kaven: “Das reicht noch lange nicht!”

Es ist kein Geheimnis und auch keine Neuigkeit, dass Köln rasant an Einwohnern gewinnt - darauf kann man auch stolz sein. Gleichzeitig ersticken wir aber  im Verkehrskollaps. In Köln wurde der Anschluss verpasst und die Kölner Bürgerinnen und Bürger müssen dies ausbaden. Immer wieder bekommt Köln die “rote Laterne” unter den deutschen Großstädten, in Sachen Infrastruktur.

Während die Stadt noch immer in Schockstarre des Stadtarchiv-Einsturzes verbleibt, steigen  immer mehr Menschen auf den ÖPNV als Verkehrsmittel um. Binnen der nächsten 15 Jahre wird sich das Fahrgastaufkommen laut KVB um 55.000.000 Menschen pro Jahr erhöhen. Eine Antwort darauf hat die Kölner Stadtverwaltung bisher nicht vorgelegt. Was heute nicht geplant wird, ist in 20 Jahren auch nicht gebaut, denn so lange brauchen wir in Köln offensichtlich - allein für die Planung.

Hinzu kommt ein weiteres Problem, das des Ausbaus der Infrastruktur im rechtsrheinischen Stadtgebiet. In großen Teilen läuft der Straßenbahnverkehr nicht unterirdisch und muss sich die Straße, bzw. Trasse mit dem Individualverkehr teilen. Besonders zu beobachten ist dies im Bereich der Haltestelle Deutz /Lanxessarena. Hier kommt es täglich zu Staus, Unfällen und dadurch resultierend zu hohen Verspätungen im gesamten Stadtbahnverkehr. Ein ähnliches Problem ist auf der Siegburger, zwischen Deutz und Poll festzustellen.

Um dem steigenden Fahrgastaufkommen gerecht zu werden ist eine dichtere Taktung der Stadtbahnlinien nötig, was jedoch aufgrund der gegebenen Streckennetze und dem unausweichlichen Nadelöhr der Rheinbrücken kaum möglich ist.

Um dem steigendem Bedarf überhaupt gerecht zu werden fordern wir, die Untertunnelung des Rheins an allen Kölner Rheinbrücken, primär in Deutz sowie die Strecke der Linien 3 und 4 bis zur Haltestelle “Stegerwaldsiedlung” ins Unterirdische zu verlegen.

Zudem fordern wir die Ausweitung der Ringbahn-Linie 13 um das gesamte Stadtgebiet.

Wir fordern den Rat der Stadt Köln dazu auf, die Verwaltung unverzüglich mit diesen Planungen zu beauftragen, um endlich Antworten auf die infrastrukturellen Probleme im rechtsrheinischen Köln zu finden.

Aus unseren Forderungen ergeben sich die Möglichkeiten einer dichteren Taktung der jeweiligen Linien und die Unabhängigkeit vom Individualverkehr. Nur so können wir den Anforderungen einer wachsenden Metropole gerecht werden und das Fahrgastaufkommen der kommenden Jahre stemmen.

Köln braucht unbedingt mehr politischen Mut, um notwendige Großprojekte wieder gesellschafts- und lobbyfähig zu machen. Fehlschläge der Vergangenheit dürfen nicht zu Altlasten der nächsten Generationen werden.

Köln will und soll Metropole sein, dann brauchen wir auch das dazugehörige Fundament.

Wir fordern den Rat der Stadt Köln auf, mit mehr Mut in die Zukunft zu gehen!

 

Gero Fürstenberg                   Susanne Schenker                                                               

(Vorsitzender CDU Kalk)                (Vorsitzende JU Kalk)   

Dominik Kaven                       Matthias Imiolczyk

(Vorsitzender JU Mülheim)         (Vorsitzender JU Innenstadt)         

Thorsten Frenser  

(Vorsitzender JU Porz)