Angeregt und konstruktiv – so wurde auf der 2. Zukunftswerkstatt der Jungen Union Köln diskutiert.

Zunächst widmeten sich die Teilnehmer der Ausgestaltung eines Jugendbeirates für die Stadt Köln. In kleineren Gruppen wurde Konzepte erarbeitet, wie eine solche Vertretung der Kölner Schülerschaft zu realisieren ist, Einigkeit bestand darin, dass es sich hierbei nur um eine Stadtarbeitsgemeinschaft mit allen dazugehörigen Rechten und Pflichten handeln kann. Bei Größe und Wahl gab es hingegen verschiedene Ansätze. Insbesondere bei der Wahl der Gremiumsmitglieder gingen die Vorschläge von einem Delegiertensystem, das bereits auf Stadtbezirksebene beginnt, bis hin zu stadtweiten Wahlen an den Schulen.


Auch wenn noch Diskussionsbedarf besteht, so war doch eines klar... Die Teilnehmer sprechen sich deutlich für einen Kölner Jugendbeirat und somit für ein direktes Sprachrohr der Kinder und Jugendlichen aus.

Der zweite Teil der Zukunftswerkstatt wurde dem Thema Umweltschutz gewidmet. Der AK Umwelt, geleitet von Bernd Egbringhoff, stellte einen Antragsentwurf zum Thema „Energieeffizienter Neubau und Sanierung in Wohngebebieten und Quartieren“ zur Diskussion. Kern dieses Antrages ist die Forderung an die Stadt Köln, sich noch stärker als bisher im Bereich Energieeffizienz einzusetzen. Konkret wird beispielsweise vorgeschlagen, mit Hilfe von Bebauungsplänen und Richtlinien dafür Sorge zu tragen, dass Dachneigungen in Südausrichtung gebaut werden, um so eine optimale Nutzung von Photovoltaik zu ermöglichen, oder Grünanlagen für die Erdwärmegewinnung genutzt werden.
Insgesamt fand der Entwurf eine breite Zustimmung unter den Teilnehmern. Unter Einbeziehung der Diskussionsergebnisse der Zukunftswerkstatt wird der Arbeitskreis Energie & Umwelt nun den endgültigen Antrag an die Mitglieder der Jungen Union Köln formulieren.